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25.11.2017

Nicht schweigen - Spot an! Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Aktion der Gleichstellungsstelle der Stadt Essen am Samstag, 25. November, von 17 bis 19 Uhr auf dem Weberplatz im Stadtkern


Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Essen alle Interessierten ein, gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Der Weberplatz und die Kreuzeskirche werden in einem leuchtenden Orange, der Aktionsfarbe der United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women (UN Women) zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen, erstrahlen.
Die Aktion soll betroffene Frauen ermutigen, Gewalt nicht stillschweigend hinzunehmen, sondern sich Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Die "UN Women" und die Kampagne "Say No UNiTE - To end Violence against women" rufen seit November 2012 die Regierungen der Weltgemeinschaft auf, sich zu konkreten Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen zu bekennen. Zwischen dem Aktionstag am 25. November und dem internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zeigen seit vier Jahren Menschen überall auf der Welt unter dem Motto "Orange your World" ihre Solidarität mit Mädchen und Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist einer der zentralen Risikofaktoren für die Gesundheit von Frauen. Gerade häusliche Gewalt wird noch immer als Privatangelegenheit wahrgenommen.
Jede vierte Frau erleidet mindestens einmal in ihrem Leben Verletzungen physischer oder psychischer Art. Dabei nimmt für Frauen und Mädchen Gewalt die verschiedensten Formen an: von Belästigung und übergriffigem Verhalten über alltägliche sexuelle Avancen, psychischer und/ oder körperlicher Verletzung bis hin zu sexueller Misshandlung.

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache.

An der Aktion werden ebenfalls teilnehmen:

- Franz-Josef Britz, Bürgermeister der Stadt Essen,- Brigitte Liesner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Essen,- Dr. Gudrun Engels, Präsidentin des Zonta Club Essen.

Darüber hinaus wird es für alle Teilnehmenden die Gelegenheit geben, am offenen Mikrofon einen Beitrag zum Thema zu leisten. Vertreterinnen der Essener Frauenberatungsstellen und des Frauenhauses Essen werden vor Ort vertraulich ansprechbar sein.

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Essen ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Solidarität mit Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt sind, zu zeigen.

 

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de


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