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21.03.2018

23. Einbürgerungsfeier im Rathaus

Für 440 Essenerinnen und Essener hat das letzte Quartal 2017 eine besondere Bedeutung: Zwischen dem 1.10. und dem 23.12.2017 wurden sie in den deutschen Staat eingebürgert.


Oberbürgermeister Thomas Kufen. Foto: Peter Prengel

Mit der 23. Einbürgerungsfeier würdigte die Stadt Essen am Dienstag (20.3.) die Initiative, die Essens Neubürgerinnen und Neubürger ergriffen haben, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten. Stellvertretend für sie alle erhielten zwei Familien - eine iranischer Herkunft, eine staatenlos - im gut gefüllten Ratssaal ihre Einbürgerungsurkunden persönlich aus den Händen von Oberbürgermeister Thomas Kufen. Als erster Gratulant überbrachte er ihnen die Glückwünsche der Stadt Essen: "Es erfüllt mich als Ihren Oberbürgermeister mit Stolz, dass Sie alle sich entschieden haben, in unserer Stadt deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu werden. Ihr Bekenntnis zu Essen und zu Deutschland zeigt mir, dass wir als Gesellschaft auf dem richtigen Weg sind und Sie sich in unserer Mitte wohl fühlen."

Musikalisch wurde der Festakt von dem Duo "Melarima" begleitet.

Zum Hintergrund:

Im Jahr 2017 wurden in Essen 1.336 (plus 20 Prozent) Personen eingebürgert und 1.620 (plus 17 Prozent) Neuanträge gestellt. Seit dem "Brexit" erkundigen sich immer mehr britische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger nach der Möglichkeit einer Einbürgerung. Im Jahr 2017 wurden 65 Britinnen und Briten und eingebürgert; 2016 waren es nur 3.

Die Essenerinnen und Essener, die im letzten Jahr eingebürgert wurden, kamen aus folgenden Herkunftsstaaten:

Irak: 12 Prozent
Türkei: 10 Prozent
Polen und Iran: 6 Prozent
Großbritannien: 5 Prozent
Syrien: 4 Prozent
Restliche Staaten: 63 Prozent

 

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de


Kategorie: Essen, Politik, Einbürgerung EssenPolitikEinbürgerung