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17.05.2017

Förderprogramm "Komm-An NRW" zur Integration von Flüchtlingen in den Kommunen

Die Integration der großen Zahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die seit dem Jahr 2015 in NRW aufgenommen wurden, ist ohne die große Unterstützung Ehrenamtlicher nicht zu leisten.


Beigeordneter Andreas Bomheuer - Bild: Stadt Essen

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen legte für die Jahre 2016 und 2017 mit dem Förderprogramm "KOMM-AN NRW" ein Programm auf, das eine erheblich höhere finanzielle und langfristiger angelegte Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe darstellt. Insbesondere sollen durch die Schaffung von Ankommens-Treffpunkten in den Stadtteilen und Quartieren die Begegnung, der Austausch und die Verständigung von Einheimischen und Geflüchteten ermöglicht und gestärkt werden.

Der Stadt Essen stand mit Beginn des Förderprogrammes ab Mai 2016 eine jährliche Fördersumme von 232.446 Euro zur Verfügung.

Das Land sieht die Kommunalen Integrationszentren hierbei als einen wichtigen Partner für die Umsetzung der Programmteile I und II aufgrund der bekannten Strukturen und Kontakte im Bereich der projekt- und stadtweitbezogenen Integrationsarbeit.

Das Programm setzt sich aus vier Teilen zusammen:

- Teil I = Stärkung der kommunalen Integrationszentren, Fördersumme 20.000 Euro (Zuständigkeit Kommunale Integrationszentren) - Teil II = Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort, Fördersumme 212.446 Euro (Zuständigkeit Kommunale Integrationszentren)- Teil III = Stärkung der Integrationsagenturen (Zuständigkeit Kompetenzzentrum für Integration/ Bezirksregierung Arnsberg)- Teil IV = Erstellung einer Wertebroschüre (Zuständigkeit Kompetenzzentrum für Integration/ Bezirksregierung Arnsberg)

Der Stadt Essen wurde der Betrag in Höhe von 212.382 Euro für das Jahr 2016 bewilligt. Nach dem Antragsstellungsverfahren wurden von diesem Betrag auf Basis der Mittelanforderungen der Maßnahmenträger letztendlich 208.922 Euro angefordert. Der Durchführungszeitraum für die bewilligten Maßnahmen war der 01.07.2016 bis 31.12.2016.

Für das Programm 2016 wurde nunmehr eine Dokumentation erstellt. Diese weist die Verwendung der Mittel sowie die Erfahrungen mit dem Verfahren auf. Die Dokumentation wird auch den Ehrenamtlichen zur Kenntnis gegeben. Damit verbunden bedankt sich Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichsvorstand Kultur, Integration und Sport, für die große Unterstützung.

Die Präsentation der Ergebnisse ist auf Nachfrage beim Kommunalen Integrationszentrum erhältlich.

Information und Kontakt:

Anja Wieland, Telefon: 88 88483, E-Mail: anja.wieland@interkulturell.essen.de, oder Ulrike Streich, Telefon: 88 88488, E-Mail: ulrike.streich@interkulturell.essen.de.

 

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de


Kategorie: Essen, Politik, Soziales EssenPolitikSoziales