Nachrichten

05.03.2018

Mehr Service, zentral und gut erreichbar - das "BürgerRatHaus" entsteht mit Ihren Ideen

Zwischen Bernestraße und Steeler Straße, wo heute das alte Hauptbad und das JobCenter Essen Mitte stehen, soll bis 2024 ein neues städtisches Gebäude entstehen: Das BürgerRatHaus.


In 8 Schritten zum neuen BürgerRatHaus der Stadt Essen. Grafikdesign: Designbüro Wiebke Jünger

Auf rund 27.500 Quadratmetern werden dann zentrale Bereiche des JobCenters Essen, mehrere Abteilungen des Jugendamtes der Stadt Essen, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Familienpunkt und der Bildungspunkt zu finden sein. Unter einem Dach, verkehrsgünstig und in kurzer Distanz zum Rathaus, mit einem großen Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger.

Wie das neue Gebäude aussehen wird, ist noch völlig offen. Bevor die Planerinnen und Planer dies in einem Architektenwettbewerb ab September 2018 erarbeiten, sind nun die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Wie sie am besten zum BürgerRatHaus gelangen, welche Ideen sie für das neuen Gebäude haben, welche Bedarfe seitens der Nutzerinnen und Nutzer bei der Orientierung iim Gebäude bestehen und was aus ihrer Sicht bei der Planung zu beachten ist - all das möchten die Projektverantwortlichen in den nächsten Wochen von den Essenerinnen und Essenern wissen. Dazu hat die Stadt Essen das "büro frauns kommunikation | planung | marketing" mit der Durchführung der Bürgerbeteiligung beauftragt.

Das BürgerRatHaus entsteht mit Ihren Ideen

Den Anfang machen die Kundinnen und Kunden der Fachämter, die ganz oder teilweise in das BürgerRatHaus ziehen werden.

Am Mittwoch, 7. März, befragen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des büro frauns' in Flur- und Warteraum-Workshops von 9 bis 12 Uhr im JobCenter Essen Mitte, Bernestraße 7, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Am Donnerstag, 8. März, machen die Flur- und Warteraum-Workshops von 9 bis 12 Uhr im Amt für Soziales und Wohnen, Steubenstraße 53, Station, bevor sie am Montag, 19. März, ebenfalls von 9 bis 12 Uhr die Essenerinnen und Essener im Jugendamt, Kopstadtplatz 12, zum Mitmachen einladen.

Zusätzlich haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich am Freitag, 16. März, von 12 bis 16 Uhr, oder am Dienstag, 20. März, von 10 bis 14 Uhr, am Info- und Beteiligungsstand zum BürgerRatHaus an der Marktkiche über das Verfahren zu informieren und ihre Ideen und Anregungen einzubringen.

Wer lieber bequem von zu Hause oder unterwegs mitmachen möchte, für den bietet sich die Online-Bürgerbeteiligung vom 12. März bis 13. April an, die dann unter www.essen.de/bürgerrathaus zu finden ist.

Die Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen ist am Dienstag, 13. März, gefragt, wenn sie sich in drei Workshops an der Entstehung des BürgerRatHauses beteiligen können.

Am Dienstag, 11. April, sind verschiedene Verbände, Vereine, Gruppen und Institutionen sowie am Abend Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eigentümerinnen und Eigentümer ebenfalls eingeladen, ihre Ideen zum BürgerRatHaus einzubringen.

Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung geht weiter

In dieser ersten Phase der Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung sind die Bedarfe gefragt, die Einfluss auf die räumliche Planung des BürgerRatHauses haben. Sie werden in Anforderungen für den Architektenwettbewerb übersetzt. Doch auch alle anderen nun genannten Anregungen und Ideen werden gesammelt und - je nachdem, ob sie innerhalb des Projekts umsetzbar sind - in den weiteren Beteiligungsprozess einfließen. Schließlich versteht sich das Bauvorhaben "BürgerRatHaus" als transparentes Projekt, an dem Essens Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung maßgeblich einbezogen werden. Mehr dazu unter www.essen.de/ bürgerrathaus.

Zum Hintergrund:
Der Rat der Stadt Essen hat die Stadtverwaltung am 27. September 2017 damit beauftragt, weitere Planungs- und Umsetzungsschritte für das neue "BürgerRatHaus" am ehemaligen Standort des Essener Hauptbades zu erarbeiten. Für etwa 1,5 Millionen Euro sollen unter Federführung der GVE die Angaben zur Wirtschaftlichkeit und Finanzierung präzisiert, ein Architektenwettbewerb durchgeführt und ein Raumprogramm für das neue Gebäude entwickelt werden. Der Ratsbeschluss schließt ausdrücklich die Beteiligung der Bürgerinnen, Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Planung des neuen Gebäudes ein.

 

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de


Kategorie: Essen, Politik EssenPolitik