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13.08.2019

Programm „Kreativpotentiale entfalten NRW“ zur Stärkung kultureller Bildung

Die Stiftung Mercator und das Ministerium für Schule und Bildung setzen ihre Zusammenarbeit zur Förderung der kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen fort. In Düsseldorf unterzeichneten Schulministerin Yvonne Gebauer und Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, am Dienstag (13. August 2019) eine Förderver­einbarung. Im Rahmen des Programms „Kreativpotentiale entfalten NRW“ werden bis Ende 2022 Schulen in Nordrhein-Westfalen dabei unterstützt, Angebote der kulturellen Bildung zu entwickeln. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt dafür rund 800.000 Euro bereit, die Stiftung Mercator insgesamt 700.000.


Ministerin Yvonne Gebauer - © MSB/ Susanne Klömpges

Ministerin Gebauer: „Kulturelle Bildung stärkt die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen und eröffnet ihnen die Möglichkeit, die eigene Kreativität zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln. Viele Schulen haben sich bereits auf den Weg gemacht, die Begegnung mit Kunst und Kultur in das Schulleben zu integrieren. Mit der Verlängerung des Programms ‚Kreativpotentiale entfalten‘ stärken wir Schulen und ihre Partner gezielt dabei, kulturelle Bildung zu einem festen Bestandteil zu machen, ob im Unterricht oder bei außerschulischen Aktivitäten.“
 
Die Stiftung Mercator engagiert sich in mittlerweile zwölf Bundes­ländern für die nachhaltige Etablierung der kulturellen Bildung im Unterricht und im Ganztag. „Wir haben das gemeinsame Ziel, über Fächergrenzen hinweg das kreative Potenzial von Kindern und Jugendlichen zu nutzen und zu entwickeln. Wir wollen jenseits vom Musik- und Kunstunterricht Lehr- und Lernmethoden etablieren, die Kreativität und sinnliche Erfahrung ermöglichen“, so Winfried-Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Das Engagement für Nordrhein-Westfalen ist der Stiftung Mercator mit Sitz in Essen besonders wichtig. Wir freuen uns, das Bundesland dabei unterstützen zu können, die kulturelle Bildung in Unterricht und Schulleben weiter zu stärken und auszubauen.“
 
Schulen und ihre Partner aus der Kultur werden im Rahmen des Programms durch Netzwerke und Unterstützungsangebote bei der Kooperation und der Umsetzung kultureller Angebote aktiv unterstützt. Veranstaltungen zu Themen kultureller Schulentwicklung fördern zudem die Zusammenarbeit der Akteure und den Austausch in den Regionen.
 
Das neue Folgeprogramm „Kreativpotentiale entfalten NRW“ wird durch die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW in Remscheid umgesetzt. Die Arbeitsstelle ist die zentrale Unterstützungsstruktur des Landes im Bereich kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche. Sie wird vom Schulministerium, dem Kulturministerium sowie dem Kinder- und Jugendministerium gefördert. Das Team der Arbeitsstelle berät und unterstützt Kommunen, Schulen, Kulturpartner und Akteure der Jugendarbeit bei der Entwicklung abgestimmter Gesamtkonzepte.
 
www.kulturellebildung-nrw.de
www.kreativpotentiale.de

 

Quelle: Land NRW, www.land.nrw


Kategorie: NRW, Politik, Bildung und Ausbildung NRWPolitikBildung und Ausbildung