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01.06.2018

Suat Yilmaz neuer Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren

Suat Yilmaz ist neuer Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI). Der 43-Jährige tritt damit die Nachfolge von Christiane Bainski an.


(c) NRW-Zentrum für Talentförderung

Integrationsminister Joachim Stamp erklärt: "Ich freue mich sehr, dass wir mit Suat Yilmaz einen ausgewiesenen Experten für unsere Integrationsarbeit gewonnen haben. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen beim Aufbau der Talentscouts in Nordrhein-Westfalen ist er die Idealbesetzung, um gemeinsam die Idee für bessere Aufstiegschancen unabhängig von der Herkunft auch in die Praxis umzusetzen."

Yilmaz, der in Tercan (Türkei) geboren ist, war zuvor stellvertretender Leiter des Zentrums für Talentförderung und der zentralen Betriebseinheit Talentförderung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen. Als Koordinator Talentförderung war er maßgeblich an der Konzeption und dem Aufbau des bundesweit ersten Talentscouting-Programms an einer Hochschule beteiligt. Yilmaz studierte Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. 

Mit dem Arbeitsbeginn Suat Yilmaz‘ geht die bisherige Leiterin der Landesweiten Koordinierungsstelle, Christiane Bainski, in den Ruhestand. Minister Stamp dankte ihr für die geleistete Arbeit: "Im Namen der Landesregierung danke ich Christiane Bainski für die hervorragende Arbeit. Auch durch ihr Engagement sind die Kommunalen Integrationszentren zu einer festen Größe und einem wichtigen Partner für erfolgreiche Integrationsarbeit geworden." Die LaKI berät und begleitet die Arbeit aller landesweit 53 Kommunalen Integrationszentren. Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, in dem es Kommunale Integrationszentren gibt. Die Einrichtungen bieten Angebote für Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte, die die Bildungschancen verbessern sollen. Daneben koordinieren sie die Aktivitäten und Angebote der Kommunen und freien Träger in Bezug auf Integration und das Zusammenleben in Vielfalt. Seit 2015 unterstützen die Kommunalen Integrationszentren im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN NRW Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort um Geflüchtete kümmern.

 

Quelle: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, www.mkffi.nrw


Kategorie: NRW, Politik NRWPolitik