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07.12.2018

Together in Essen: Wie wollen wir in Essen miteinander leben? – Zweiter Workshop von „Together in Essen“ im Dezember 2018

Pressemitteilung vom 06. Dezember 2018: Am 15.12.18 führt „Together in Essen“ (TiE) in Kooperation mit African Ivory e.V., gefördert vom Bundesministerium des Inneren, das zweite Miteinander-Leben-Training durch. Gesellschaftliche Teilhabe und Brückenbauen sind Kernthemen des unter dem Motto „Wie wollen wir in Essen miteinander leben?“ stehenden Workshops. Besonderes Ziel des Tages ist es, sich wechselseitig besser zu verstehen und sich verstanden zu wissen. Darüber hinaus soll der Workshop das friedliche Miteinander zwischen afrikanischen und nicht-afrikanischen Menschen in Essen fördern. Veranstaltungsort ist die St. Gertrud Kirche, Rottstr. 32, 45127 Essen. Die Teilnehmerzahl für die kostenlose Veranstaltung, die am Samstag zwischen 9.30 und 16.30 Uhr - inklusive einer Mittagspause - stattfindet, ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten, unter www.immigrantenverbund.de/kontakt.


Delphine Epote Mukete, Vorsitzende des Essener Vereins African Ivory e.V., ist Kooperationspartnerin des Projekts TiE. Gerade dadurch, dass das Projekt TiE den Fokus auf ein friedliches Miteinander legt, ist sie besonders davon fasziniert. „Wir können nur etwas erreichen, wenn wir uns als Menschen einer Gesellschaft begreifen. Einer Gesellschaft, in der Frieden herrscht“, führt die gebürtige Kamerunerin aus. Mithilfe verschiedener Übungen und Spiele, die ihren Ursprung in der Demokratiepädagogik haben, schaffen es die SeminarteilnehmerInnen, sich Konflikten zu nähern und sie im Rahmen des Workshops kreativ zu bearbeiten. Mehrere Phasen führen sie dorthin: den Konflikt erkennen, gemeinsam in eine Reflexionsphase gelangen und anschließend Lösungswege erarbeiten.

In insgesamt vier Workshops des praxisorientierten Miteinander-Leben-Trainings mit verschiedenen ReferentInnen können EssenerInnen mit und ohne Migrationshintergrund auf diese Weise gemeinsam ihre Selbstwirksamkeit erleben. Wechselseitiger Respekt und Toleranz im Umgang mit dem Anderen sind dabei wesentliches Moment während des Trainings. „Die Unterschiede in unserer Gesellschaft bereichern uns, unser Miteinander. Wir wollen eine Brücke sein - zwischen den Kindern, den Eltern und der Stadt, in der wir leben“, so Epote Mukete. Sie hat selbst erlebt, mit wie vielen Schwierigkeiten MigrantInnen in Deutschland konfrontiert sind, angefangen bei bürokratischen Hürden bis hin zu Sprachbarrieren. Für sie war das die Initialzündung, den Verein African Ivory e.V. ins Leben zu rufen.


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