Nachrichten

28.08.2018

Verstehen und verstanden werden – Erster Workshop „Together in Essen“ im September 2018

Pressemitteilung vom 28. August 2018: An zwei aufeinander folgenden Tagen führt „Together in Essen“ (TiE) in Kooperation mit der Stadt Essen, gefördert vom Bundesministerium des Inneren, das erste Miteinander-Leben-Training durch. Beginn ist Samstag, der 01.09.18, im KD 11/13 - Zentrum für Kooperation und Inklusion, Karl-Denkhaus-Str. 13, 45329 Essen. Die Teilnehmerzahl für die kostenlose Veranstaltung, die an beiden Tagen zwischen 9.30 und 15.30 Uhr stattfindet, ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten, unter www.immigrantenverbund.de/kontakt.


Die Besonderheit des Miteinander-Leben-Trainings liegt darin, Konflikte besonders kreativ zu bearbeiten. In insgesamt vier Workshops mit verschiedenen ReferentInnen können EssenerInnen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam ihre Selbstwirksamkeit erleben und so einen friedlichen Umgang untereinander ermöglichen. Wertfreier und fehlerfreundlicher Umgang mit dem Anderen ist dabei wesentlich während des Trainings.

Das praxisorientierte Miteinander-Leben-Training, indem verschiedene Methoden der Demokratiepädagogik Eingang finden, leitet der iranische Kommunikationswissenschaftler, transkulturelle Trainer und systematische Coach Dr. Ali Fathi. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Diskriminierung und Rassismus.

„Das Miteinander ist konfliktvoll“, konstatiert er. Zu erkennen, ab wann der Konflikt zu einem Dilemma wird und wie sich dafür konkrete Lösungswege für Alltagssituationen erarbeiten lassen, darin unterstützt er die TeilnehmerInnen innerhalb seiner Trainings. „Oft hilft es, sich zu erinnern: ‚Was hat mir in einer anderen Situation geholfen?‘“, so der transkulturelle Trainer Fathi.
Von Rassismus betroffene Menschen erleben oftmals ein Ungleichgewicht zwischen sich und der anderen Person. Das Training ermöglicht, den Anderen und seine Bedürfnisse als gleichberechtigt wahrzunehmen. In angeleiteten Spielsequenzen bringt Fathi die TeilnehmerInnen dazu, Wertverletzungen im eigenen Handeln zu erkennen und dadurch ein stärkeres Bewusstsein für Diskriminierung und Rassismus zu schaffen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie in der Anlage.


Dateien:
180828_PE_TiE.pdf (280 Kbyte)

Kategorie: Verbund-News, Together in Essen Verbund-NewsTogether in Essen