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20.05.2020

Verwaltung stellt aktuellen Stand zum Konzept "Zusammenleben in Vielfalt" vor


Die Stadtverwaltung hat im heutigen (20.5.) Integrationsausschuss den aktuellen Stand des Handlungskonzeptes "Zusammenleben in Vielfalt" vorgestellt. Oberbürgermeister Thomas Kufen hatte im letzten Jahr eine Strategie für den Umgang und die Aufarbeitung mit den sogenannten "Steeler Jungs" angestoßen und der Rat der Stadt Essen hatte beschlossen, dass örtliche Akteure in Steele in diesem Jahr 40.000 Euro für die Umsetzung von Demokratie-Projekten erhalten sollen. Die Verwaltung präsentiert nun die Planungen zum Handlungskonzept, das die in diesem Kontext bereits bestehenden Maßnahmen und Angebote bündelt und verzahnt.

Der Stadtteil Steele ist durch die Präsenz der "Steeler Jungs" und begleitende Aktivitäten und Proteste oft mit dem Thema Extremismus konfrontiert. Gleichzeitig existiert eine Vielfalt an Engagement seitens unterschiedlicher Institutionen. Das Konzept sieht vor, bestehende, demokratiefördernde Strukturen zu nutzen und zu stärken. 

Die Verwaltung plant, im Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort, vier Punkte mit Handlungsansätzen: Der erste Punkt behandelt zu treffende Maßnahmen, um die vorhandenen Aktivitäten in Steele zu verzahnen, der zweite Punkt erläutert die Notwendigkeit von zu führenden Expertengesprächen, Punkt drei sieht vor, dass Ortspolitikerinnen und -politiker im Stadtbezirk fachlichen Input zum Thema Extremismus sowie ein Argumentationstraining erhalten, im vierten Punkt wird der positive Effekt partizipativer Stadtteilaktionen dargestellt und die Planung einer solchen bekannt gegeben. 

Oberbürgermeister Thomas Kufen über das Konzept: "Die Eckpunkte stehen und es ist eine gute Basis geworden. Gemeinsam mit den Steelenserinnen und Steelensern müssen wir das Konzept nun mit Leben füllen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam beweisen werden, dass Steele ein liebenswürdiger und lebenswerter Stadtteil ist, in dem man gut zusammenleben kann. Gleichzeitig können wir damit unter Beweis stellen, Gewalt, Hass und Ausgrenzung in unserer Stadt keinen Platz haben."

 

Weitere Informationen unter: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1374674.de.html


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