Verbund-News

23.08.2018

Essener Immigrantenverbund und Stadtverwaltung bekräftigen ihre Zusammenarbeit


Muhammet Balaban (Vorsitzender des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.) mit Galina Borchers (Integrationsbeauftragte der Stadt Essen und Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Essen)

Gemeinsame Presseerklärung des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V. und des Kommunalen Integrationszentrums Essen

Anlass: Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrages zwischen dem Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. und der Stadt Essen, hier Kommunales Integrationszentrum
 
Donnerstag, 23.08.2018 - KD 11/13, Karl-Denkhaus-Straße 11, 45329 Essen
Essener Immigrantenverbund und Stadtverwaltung bekräftigen ihre Zusammenarbeit
 
Seit dem Jahr 2000 - mit der Gründung des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V. - hat die Stadt Essen einen verlässlichen Partner in der Zusammenarbeit zwischen regionalen Akteuren der Integrationsarbeit und Migrantenorganisationen. „Eine Chance für den gemeinsamen Gestaltungsprozess in unserer Einwanderungsgesellschaft“, so Galina Borchers, Integrationsbeauftragte der Stadt Essen. „Die Vereine erreichen Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft und Kulturen. Sie können Bedürfnisse zeitnah aufgreifen und sie leisten in ihrer Rolle als Mittler und Dienstleister wertvolle Integrationsaufgaben. Das erkennen wir als Stadt- und allen voran der Oberbürgermeister – an und dieses Engagement brauchen wir.“
 
Mit der Verlegung des Vereinssitzes von Steele nach Altenessen in das ehemalige Walter-Wolff-Gemeindehaus in der Karl-Denkhaus-Straße – jetzt KD 11/13 - Zentrum für Kooperation und Inklusion – erhält der Essener Verbund die Möglichkeit, dieses Engagement nun weiter auszubauen.
 
Der Kooperationsvertag zwischen dem Kommunalen Integrationszentrum Essen und dem Dachverband trägt der zunehmenden Aufgabenvielfalt des Essener Verbundes, an den über 70 Migrantenorganisationen angeschlossen sind, Rechnung. Seine Mitgliedsvereine zeigen ein differenziertes Bild von Selbstorganisationen nach Ethnien, Zielgruppen und Vereinszwecken auf. Die Strukturen des Essener Verbundes ermöglichen einen direkten Informationstransfer und Kommunikationswege zu unterschiedlichen Migrantengruppen.
 
„Auch für kommunale Fachbereiche sowie verbandliche und kirchliche Organisationen werden wir inzwischen als ein wichtiger Ansprechpartner, Vermittler und Berater in Anspruch genommen. An unserem neuen Standort wollen wir weitere Aufgaben übernehmen“, so Muhammet Balaban, seit der Gründung Vorsitzender des Dachverbandes. „Wir wollen gemeinsam mit den Migrantenorganisationen vor Ort die Philosophie des neuen Zentrums für Kooperation und Inklusion unterstützen und uns für den Dialog im Stadtteil einsetzen.“
 
Die Stadt Essen unterstützt den Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. seit seiner Gründung über eine strukturelle Förderung. Diese wird jetzt mit Unterstützung des Oberbürgermeisters, Herrn Kufen, auf eine solidere Basis gestellt.


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