Verbund-News

04.09.2019

Together in Essen: Von Laternen, Schauspielplätzen und Weitsicht - das Projekt "Together in Essen" besucht das Essener Rathaus

Das Geheimnis der fremd anmutenden Laterne mit den chinesischen Schriftzeichen im Treppenhaus des Essener Rathauses kennen nur diejenigen, die bei einer Führung schon einmal in den Genuss kamen, den Worten von Thomas Glup lauschen zu dürfen. Eine skurile Geschichte, Anekdote und Überraschung jagte die nächste bei der zweiten Veranstaltung des Projektes „Together in Essen“ im Rahmen der Reihe "Politik wagen".


Bild: TiE / EVI

Auf Einladung des Essener Immigrantenverbundes hefteten sich 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit großer Spannung an die Fersen von Thomas Glup - Mitarbeiter des Amtes für Ratsangelegenheiten und Repräsentation der Stadt Essen und in den Abendstunden nicht selten als Akteur im Rathaustheater zu finden. Das Essen, das einzige Rathaus mit einem eigenen Theater ist, hat den Hintergrund, dass dies ein Ort für die Bevölkerung sein sollte, in dem nicht nur Stadtpolitik gemacht und Entscheidungen getroffen werden, sondern eben eines, dass jederzeit von der Essener Bevölkerung aufgesucht und betreten werden kann. Eine willkommene Symbolik, die das Anliegen dieser dritten und letzten Veranstaltungsreihe "Politik wagen" nicht besser unterschreiben könnte.

Zum Abschluss ging es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoch hinaus. Von der 22. Etage aus, genossen alle eine hervorragende Fernsicht bis weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

ANKÜNDIGUNG// Der Weg vom Medienkonsumenten zum Medienmacher sowie Tipps und Tricks beim Schreiben eigener Beiträge für die sozialen Medien gibt es in dem zweiteiligen Bloggerworkshop am 28.09 und 05.10.2019. Noch sind einzelne Plätze zu vergeben. Die Teilnahme wird aus Projektmitteln finanziert und ist für interessierte afrikanische und nicht afrikanische Essener kostenfrei. Anmeldungen nehmen wir vorab unter info@immigrantenverbund.de entgegen.

Das Projekt wird vom Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. durchgeführt und über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat gefördert.


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