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23.04.2012

Weiterbildung "Rechtsgrundlagen anti-rassistischer Arbeit"


Immer wieder ist man verwundert, wie Neonazis vor Gericht ungeschoren davonkommen, obwohl sie sich erwiesenermaßen schrecklich menschenverachtend verhalten haben. Auch das Antidiskriminierungsgesetz scheint bei rassistischen Beleidigungen und Diskriminierungen kein Allheilmittel zu sein. Und dann soll es auch noch Richter geben, die immer noch nicht wissen, dass "Neger" eindeutig eine rassistische Beleidigung ist. Warum wirkt es sich selten strafverschärfend aus, wenn Straftaten aus rassistischen Gründen ausgeübt werden?

 

Wer in der anti-rassistischen Arbeit effektiv sein will, sollte die gesetzlichen Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten kennen. Wer den Betroffenen helfen möchte oder selbst potentiell gefährdet ist.

 

Unabhängig davon, ob man überhaupt plant oder wünscht, juristische Schritte anzugehen, bietet die Kenntnis der gesetzlichen Möglichkeiten mehr Sicherheit in der Argumentation und im Vorgehen.



Über die Grenzen der aktuellen deutschen Gesetzgebung und Auslegung hinaus ist es sicherlich auch wichtig, welche europaweiten Normierungen es gibt und in welche Richtung die aktuellen Änderungsanforderungen gehen.

 

Zu der Weiterbildung des Anti-Rassismus-Telefon "Rechtsgrundlagen anti-rassistischer Arbeit" laden wir unsere Freunde und alle Interessenten ein:

Datum, Zeit und Ort der Veranstaltung:

Montag, den 23.April 2012 von 18:30 bis 21:00 Uhr

in der Räumen des Anti-Rassismus-Telefon, Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen.

RA Klemens Roß wird in das Thema einführen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.antirassismus-telefon.de


Dateien:
WeiterBildungGesetze2.pdf (63 Kbyte)

Kategorie: Veranstaltungen, Essen, Recht VeranstaltungenEssenRecht