Auftaktveranstaltung des Projekts „Kultursensible Pflegekinderhilfe“
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Sehr geehrte Damen und Herren,
jährlich werden hunderte von Kindern und Jugendlichen durch das Jugendamt in Obhut genommen.
Darunter auch beispielsweise viele minderjährige Flüchtlinge.
Erfahrungsgemäß ist der Anteil von Eltern mit internationaler Familiengeschichte unter den Pflegefamilien (Dauerpflege, Bereitschaftspflege, Erziehungsstellen) eher gering. Insgesamt wird es immer schwieriger, Menschen für diese Aufgabe zu gewinnen.
Gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Essen, der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe Essen gGmbH und dem Zukunft Bildungswerk gUG möchten wir uns als Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. dafür engagieren, mehr Menschen mit internationaler Familiengeschichte als Pflegeeltern zu gewinnen. Für dieses wichtige Thema möchten wir unsere Kompetenzen bündeln und das Thema nachhaltig und zukunftsorientiert angehen.
Ohne Ihre Hilfe geht es aber nicht!
Am Freitag, 20.01.2023 ab 18:00 Uhr findet in der Weststadthalle Essen (Thea-Leymann-Str. 23, 45127 Essen) die Auftaktveranstaltung des Projekts „Kultursensible Pflegekinderhilfe“ statt.
- Herr Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Auftaktveranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.
- Prof. Dr. Klaus Wolf (Leiter der Forschungsgruppe Pflegekinder) wird zum Thema „Warum wir Pflegefamilien mit Migrationsgeschichte wertschätzen sollten!“ referieren.
- Zwei Pflegemütter und weitere Experten sind vor Ort und werden von ihren Erfahrungen berichten.
- Außerdem freuen wir uns, Ihnen einen Film zu diesem Thema zu präsentieren, der in den vergangenen Monaten entstanden ist.
Bitte kommen Sie zu dieser Veranstaltung.
Bitte informieren Sie sich.
Bitte unterstützen Sie uns.
Den beiliegenden Flyer können Sie gern an weitere Interessierte aus Ihrem Umfeld weiterleiten.
Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.