Zum Hauptinhalt springen

Aktuelle Nachrichten und Beiträge

Dialogtreffen zu Rassismuserfahrungen und gefährdeter Demokratie

AlleEssen

© C. Uhl/ Jugendamt Essen

Wie ein respektvoller und zugleich persönlicher Austausch über gesellschaftlich herausfordernde Themen gelingen kann, zeigte ein Dialogtreffen im Frohnhauser Stadtteilbüro "M.56". Die Veranstaltung fand am Dienstag, 17. März, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt. Initiiert wurde sie vom Netzwerk Migranten*innenorganisationen im Stadtbezirk Essen-West. Ein weiteres Treffen ist bereits im April geplant.

Unter der Moderation der Dialogbegleiter*innen Katharina Blanke und Gökhan Akyazi kamen Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitskontexten für offene Gespräche und Austausch zusammen. Ziel war es, Erfahrungen zu teilen, Perspektiven zu erweitern und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Kultur und Bildung der Stadt Essen, nahm bereits zum dritten Mal an dem Dialogformat teil: "Es ist wertvoll, in einem solchen Rahmen direkt miteinander ins Gespräch zu kommen und bewusst auf digitale Kommunikationskanäle zu verzichten. Wünschenswert wäre, dass sich noch mehr Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Positionen an solchen Formaten beteiligen. Die demokratiestärkenden Impulse, die aus offenen Verständigungsprozessen vor Ort entstehen, sind für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung."

Im Verlauf des Abends wurden vielfältige Themen angesprochen, von Herausforderungen im schulischen Alltag über den Sprachgebrauch in digitalen Kommunikationsräumen bis hin zur Reflexion eigener Diskriminierungserfahrungen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt aktuell vor großen Herausforderungen stehe. Insbesondere Begegnungen im kleinen Rahmen können einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gemeinsinns leisten.

Weiteres Treffen geplant

Eine Fortsetzung ist bereits geplant. Interessierte sind herzlich eingeladen zum nächsten Treffen der Reihe "Begegnung im Gespräch". Es findet am Dienstag, 14. April, von 18 bis 19:30 Uhr, im Mehrgenerationenhaus, Kerckhoffstraße 22b in Essen, statt. Anmeldungen sind per E-Mail an katha.brillfisch(at)gmx.de möglich.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de 

migo - die digitale Mitgliederzeitschrift des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. freut sich, Ihnen migo - die neue digitale Mitgliederzeitschrift vorzustellen.

migo steht für „Migration - Integration - Gesellschaft - Oekonomie“ und damit für viele Themen in unserer heutigen Zeit. migo soll sowohl dazu beitragen, die Kommunikation unter den Mitgliedsvereinen zu verbessern, als auch viele interessierte Essenerinnen und Essener über die vielfältigen Angebote und Nachrichten aus unserer Stadt, aus unserem Land und der Bundesrepublik zu informieren.

migo erscheint monatsweise als Newsletter und wird Themen u.a. aus Wirtschaft, Recht, Sport, Bildung, Gesundheit, Nachrichten über Aktivitäten der Migrantenvereine, Berichte aus Rat und Politik und vieles mehr umfassen.

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

Sie finden uns auch in den sozialen Medien

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine ist aktiv auf folgenden Social-Media-Plattformen:

  zum Facebook-Profil
  zum Instagram-Profil