Juni 2026: Beratung, Vernetzung und Mitgestaltung für eine starke Migrationsgesellschaft
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Auch im Juni 2026 hat der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. seine Rolle als verlässlicher Ansprechpartner für Migrantenorganisationen und als aktiver Netzwerkpartner in der Essener Integrationslandschaft weiter gestärkt. Im Mittelpunkt standen die individuelle Beratung von Vereinen, die strategische Weiterentwicklung unserer Verbandsarbeit sowie die Mitwirkung in wichtigen kommunalen Gremien.
Beratung und Unterstützung von Migrantenorganisationen
Im Berichtszeitraum wurden 24 Beratungsgespräche durchgeführt. Die Beratungen richteten sich sowohl an Mitgliedsvereine als auch an weitere Migrantenorganisationen und Initiativen. Inhaltlich standen unter anderem Fragen zur Vereinsentwicklung, Fördermöglichkeiten, Projektplanung, Netzwerkarbeit sowie zur organisatorischen und strukturellen Weiterentwicklung im Fokus.
Zu den beratenen Organisationen gehörten:
- Afrika Integration Bridge e.V.
- Deutsch-Tunesischer Verein für Familien und Kultur e.V.
- Guinéens de l'Étranger e.V.
- HIYA Frauenverein e.V.
- Human Restart Organisation e.V.
- Journalisten ohne Grenzen e.V.
- Kultursensible Versorgung mitempathie e.V.
- Orientverein Integration e.V.
- Sustainable Women for Development e.V.
- Türkischer Elternverband Essen und Umgebung e.V.
- Verein (in Gründung)
Die kontinuierliche Begleitung unserer Mitgliedsvereine und weiterer Initiativen bleibt ein zentraler Baustein unserer Arbeit und trägt dazu bei, das zivilgesellschaftliche Engagement von Menschen mit Einwanderungsgeschichte nachhaltig zu stärken.
Interne Gremienarbeit
Zur strategischen Steuerung und Weiterentwicklung der Arbeit des Essener Verbundes fanden im Juni fünf interne Gremiensitzungen statt. In den verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien wurden aktuelle Themen beraten, gemeinsame Vorhaben abgestimmt und die zukünftige Ausrichtung des Verbandes weiterentwickelt.
Zu den Sitzungen gehörten:
- Arbeitskreis „Innere Kommunikation, Organisationsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit“
- Arbeitskreis „Frauen“
- Vorstandssitzung
- Mitgliederversammlung
Insbesondere die Mitgliederversammlung bot Gelegenheit, gemeinsam Bilanz zu ziehen, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und wichtige Entscheidungen für die weitere Verbandsarbeit zu treffen.
Mitarbeit in externen Gremien und Netzwerken
Der Essener Verbund beteiligte sich zudem aktiv an vier externen Gremien- und Netzwerksitzungen. Durch die Mitarbeit bringt der Verband die Perspektiven und Interessen der Migrantenorganisationen in kommunale Entscheidungs- und Beteiligungsprozesse ein.
Im Berichtsmonat fanden unter anderem folgende Termine statt:
- Jugendamt Essen – Netzwerk „Migrantenorganisationen im Bezirk III“
- Kommunales Integrationszentrum Essen – Arbeitsgemeinschaft „Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen“
- Stadt Essen – Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
- Unperfekthaus Essen – Vertrauensfonds „Zusammenleben“
Der regelmäßige Austausch mit Verwaltung, Politik und weiteren Akteuren stärkt die Zusammenarbeit und trägt dazu bei, integrationspolitische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
Fazit
Der Juni 2026 stand im Zeichen einer intensiven Beratungsarbeit, einer aktiven Gremienarbeit und einer starken Vernetzung innerhalb der Essener Stadtgesellschaft. Mit 24 Beratungsgesprächen, fünf internen Sitzungen und der Mitwirkung in vier externen Netzwerken und Gremien konnte der Essener Verbund seine Aufgaben als Dachverband engagiert und erfolgreich wahrnehmen.
Wir danken allen Mitgliedsvereinen, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie den beteiligten Institutionen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam setzen wir uns weiterhin für Teilhabe, Chancengerechtigkeit und eine vielfältige, starke Stadtgesellschaft ein.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.