Wir nehmen Abschied von Mustafa Okur
AlleVerbund-NewsMitgliedsvereine

Mit großer Trauer haben wir vom Tod des langjährigen Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Rhein-Ruhr e.V., , Herrn Mustafa Okur, erfahren. Er ist am 10.04.2026 im Alter von 88 Jahren in Mülheim an der Ruhr verstorben.
Wir trauern um einen engagierten Menschen und sprechen seiner Familie und seinen Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Wir wünschen ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft.
In den Jahren der gemeinsamen Zusammenarbeit haben wir Herrn Mustafa Okur als einen unermüdlichen Kämpfer für das Gute kennengelernt. Sein Wirken war geprägt von großem persönlichen Einsatz, Menschlichkeit und einem starken Gemeinschaftssinn. Besonders hervorzuheben war seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und seine zahlreichen Kontakte mit großer Sorgfalt zu pflegen.
Die Türkische Gemeinde Rhein-Ruhr e.V. wurde vor dem Hintergrund der Ereignisse von Mölln und Solingen im Jahr 1994 gegründet. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V., dem Dachverband der Migrantenorganisationen in Essen.
Als Interessengemeinschaft türkischer und deutscher Mitbürger*innen verfolgt sie das Ziel, Vorurteile abzubauen und Ausländerfeindlichkeit mit allen demokratischen Mitteln entgegenzutreten. Diesen Zielen hat sich Herr Mustafa Okur stets mit voller Überzeugung gewidmet. Sein Engagement und seine Haltung bleiben uns ein Vorbild.
Sein Wirken wird in unserer Erinnerung fortleben.
Mit seinem Tod verlieren wir eine prägende Persönlichkeit, deren Fehlen weit über die türkische Gemeinschaft hinaus in der gesamten Gesellschaft und bei allen, die ihn kannten und schätzten, spürbar sein wird. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.