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Zahlreiche Besucher*innen werden zum Zuckerfest auf dem Friedhof am Hallo in Essen erwartet

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Bild: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Das Zuckerfest, eines der wichtigsten Feste im Islam, findet im Jahr 2026 im Monat März statt. Da der städtische Friedhof am Hallo in Essen eines der größten islamischen Gräberfelder Deutschlands beherbergt, wird anlässlich dieser Feiertage von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März, mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet. Dann werden zahlreiche Familien zu Gast sein und an den Gräbern ihrer Angehörigen Getränke und Süßspeisen zu sich nehmen.

Organisatorische Hinweise für Besucher*innen

Fahrgenehmigungen haben im beschriebenen Zeitraum keine Gültigkeit. Am Freitag ist ein Sicherheitsdienst vor Ort. Außerdem wird das Friedhofsbüro regulär geöffnet sein, um Anliegen der Friedhofsbesucher*innen zu beantworten. Grün und Gruga bittet alle Besucher*innen um besondere Rücksichtnahme aufeinander.

Zuckerfest: Bedeutung und Tradition

Das Fest des Fastenbrechens, auch Eid al-Fitr oder Zuckerfest genannt, wird am Ende des heiligen Fastenmonats Ramadan gefeiert. Gläubige Musliminnen*Muslime in aller Welt fasten während des Ramadans vier Wochen lang. Erst nach Sonnenuntergang wird das tägliche Fasten gebrochen und es darf gegessen und getrunken werden. Der Beginn des Fastenmonats wird nach dem islamischen Mondkalender berechnet und verschiebt sich dementsprechend von Jahr zu Jahr. Das Zuckerfest ist ebenso ein großes gemeinsames Fest der Familien und Freunde, bei dem auch der Verstorbenen gedacht wird und ihre Gräber besucht werden. Die Grabstätten werden bereits vor dem Fest hergerichtet.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de 

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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