Essen bekräftigt Verpflichtungen zum Klimaschutz im Vorfeld der UN-Klimakonferenz
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"Die Stadt Essen engagiert sich bereits seit Anfang der 1990er Jahre aktiv für den Klimaschutz – auch deshalb waren wir im vergangenen Jahr Grüne Hauptstadt Europas. Doch wir haben uns weitere ehrgeizige Ziele gesteckt, die es in den kommenden Jahren zu erreichen gilt. Mit der Einrichtung der Grünen Hauptstadt Agentur haben wir gute Voraussetzungen dafür geschaffen", sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. Die langjährigen Erfahrungen der 1.700 Städte des Klimabündnisses stehen auch im Fokus der nun verabschiedeten Barcelona-Erklärung: Städte, Gemeinde und Regionen setzen bereits vor Ort in 26 europäischen Ländern zahlreiche Klimaschutz-Maßnahmen um. In der Erklärung wird gefordert, dass die die lokalen Erfahrungen in den Klimaschutz-Strategien der Europäischen Union und der nationalen Regierungen Berücksichtigung finden und als Grundlage dienen, um nationale und internationale Klimaziele zu definieren und zu erreichen. Gleichzeitig bekräftigten die Mitgliedskommunen ihr Bekenntnis zu dem Klima-Bündnis-Ziel, die Emissionen vor Ort alle fünf Jahre um mindestens zehn Prozent zu senken. Netzwerkarbeit hat große BedeutungDie Stadt Essen arbeitet in erster Reihe im Klima-Bündnis mit: Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin Simone Raskob ist Vorstandsmitglied des Netzwerks. Im vergangenen Jahr fand die Mitgliederversammlung anlässlich des Titeljahrs als Grüne Hauptstadt Europas in Essen statt. "Die Vernetzung mit anderen europäischen Städten und Akteuren ist eine wichtige Säule unserer Arbeit und wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Klimaschutz kann für Einzelkämpfer niemals erfolgreich sein – wirklich Erfolge können wir nur verzeichnen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren", sagt Simone Raskob. Quelle: Stadt Essen, www.essen.de
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.