Kommunales Integrationszentrum unterstützt über 1200 Schüler*innen in den Sommerferien
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An neun weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen) und in einer Grundschule, insgesamt in 70 Gruppen, haben über 700 Schüler*innen teilgenommen. Eingesetzt wurden 148 Förderkräfte (angehende Lehrer*innen) und 12 Übungsleiter*innen. Die Sommerschule wurde zwei Wochen lang angeboten. Die Zusammensetzung der Gruppen orientierte sich am Leistungsstand der Schüler*innen und wurde, um bestmögliche Lernerfolge zu erzielen, mit den Lehrkräften der Schüler*innen abgestimmt. Bewegungseinheiten, sportliche Aktivitäten und die Vermittlung des Lehrstoffs wurden im Wechsel angeboten.
Die Vertiefung der Lehrinhalte und die Förderung erfolgten in den Hauptfächern: Deutsch, Mathematik und Englisch. Nach Rückmeldung durch die Schulen haben alle Schüler*innen, die sich in der Sommerschule auf eine Nachprüfung vorbereiteten haben diese bestanden.
Die Förderung der Bildungs- und Fachsprache von Schüler*innen wurde zu großen Teilen durch das Landesprogramm "Extra-Zeit zum Lernen" des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Fußball- und Bewegungscamps "Komm’ und mach’ mit!"
Außerdem hat das Kommunale Integrationszentrum in den Sommerferien erneut die Fußball- und Bewegungscamps in Kooperation mit dem RAA Verein NRW e.V., dem Fußball-College Peters, dem Fußballverein FC Karnap 07/27 e.V., dem Fußballverein Ballsportverein Altenessen 06, dem Fußballverein Sport Club Frintrop 05/21 e.V., der Zeche Carl, dem Computainer des Jugendamtes, dem Fußballverein Rot-Weiss Essen und dem Fußballverein SV Leithe e.V. durchgeführt.
Schüler*innen der 1. bis 6. Klasse konnten zwischen kostenlosen Sport-Angeboten an sieben Standorten auswählen. In einer Gruppengröße von 10 Kindern wurde gemeinsam Sport gemacht. An den Camps haben insgesamt über 540 Schüler*innen teilgenommen. Erste Anfragen nach Fußball- und Bewegungscamps in den Herbstferien sind schon beim Kommunalen Integrationszentrum Essen eingegangen.
Finanziert wurden die Camps über das Landesprogramm "Extra-Zeit für Bewegung", das vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW aufgelegt wurde und durch den Landessportbund NRW abgewickelt wird und durch "Einstiegssportangebote für Zugewanderte".
Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.