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Menschenkette als Zeichen der Solidarität: Positives Fazit nach Versammlung

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Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt hatte am Sonntagabend (12.11.) um 18 Uhr zu einer Menschenkette als Zeichen der Solidarität an der Alten Synagoge Essen aufgerufen. Dem sind 4.500 Essener*innen gefolgt. Die Organisatorinnen*Organisatoren freuen sich über den großen Zuspruch und ziehen nach der Veranstaltung ein durchweg positives Fazit.

Während der Versammlung ist es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen. Der Bereich rund um die Alte Synagoge zwischen Varnhorstkreisel bis Viehofer Platz wurde zeitweise für den Auto- und Busverkehr gesperrt. So hatten die Teilnehmenden ausreichend Platz, um sich vor der jüdischen Gedenkstätte zu versammeln. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Thomas Kufen hat es Reden der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen, der evangelischen und katholischen Kirche in Essen sowie ein gemeinsames Statement des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) mit unter anderem der Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) gegeben. Die Allianz-Partner sowie weitere Unterstützer*innen aus der Stadtgesellschaft haben ein Banner mit einer gemeinsamen Botschaft gezeigt. Die Reden wurden von einer musikalischen Begleitung eingerahmt.

Nach den Ansprachen an die Essener*innen konnten diese ihre mitgebrachten Lichter vor der Alten Synagoge abstellen, davon haben zahlreiche Teilnehmende Gebrauch gemacht. Die Organisatorinnen*Organisatoren danken allen, die zu diesem starken Zeichen für Frieden und Toleranz beigetragen haben.

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der von der Allianz für Weltoffenheit Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt organisierten Menschenkette als Zeichen der Solidarität an der Alten Synagoge Essen. Bild: Moritz Leick, Stadt Essen

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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