VIBB Essen e.V.: Einladung zur Fortbildung - Früherkennung psychischer Störungen bei Flüchtlingsfrauen nach dem „Friedländer Modell"
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Aufgrund der durchschnittlich erhöhten Anzahl traumatischer Erlebnisse bei Flüchtlingen ist die Anzahl von Flüchtlingen, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung und anderen psychischen Erkrankungen leiden, deutlich erhöht. Die psychiatrisch-psychotherapeutische Gesundheitsversorgung traumatisierten Flüchtlingen ist jedoch weiterhin unzureichend. In Kooperation mit dem Grenzdurchgangslager Friedland als Erstaufnahmeeinrichtung von Asylbewerber bietet die Institutsambulanz des Asklepios Fachklinikums Göttingen eine psychologische Diagnostik für neu angekommene Flüchtlinge an. Das Ziel ist vor allem die Früherkennung psychischer Störungen. Nur eine Früherkennung ermöglicht eine frühzeitige Behandlung und somit die Vermeidung einer Chronifizierung der Symptome. Unser Anliegen ist es, Zugangsbarrieren zur Versorgung zu minimieren, indem eine Weiterbehandlung nach der Verteilung auf die Kommunen angebahnt wird. Zusätzlich können die Ergebnisse der Diagnostik Hinweise auf einen besonderen Hilfebedarf und die besondere Schutzbedürftigkeit im Asylverfahren geben. Das „Friedländer Modell“ soll als Pilotprojekt für andere Erstaufnahmeeinrichtungen dienen. Es unterstützt aber auch die haupt- und ehrenamtliche Arbeit in anderen Bereichen der Flüchtlingshilfe sowie in der Gemeindepsychiatrie. Einladung zur Fortbildung am 3.11.2015 (10 bis 13 Uhr)Interkultureller Treff für Familie & Gesundheit des ViBB Essen e.V.Witteringstr. 2, 45130 Essen (Nähe Rüttenscheider Stern) Referentin: Dipl. psych. Maria Belz, Institutsambulanz des Asklepios Fachklinikums Göttingen Weitere Informationen finden Sie in den Anlagen.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.