Together in Essen: Nachbericht zum 2. Miteinander-Leben-Training
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Jetzt ist es schon einige Zeit her, dass unser 2. Miteinander-Leben-Training / Verstehen und verstanden werden, am 15.12.18 in der Kirchengemeinde St. Gertrud, stattgefunden hat. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Impuls von Delfine Mukete zum Thema Brücken bauen. Anschließend leitete Katrin Maibaum (Referentin), unterstützt durch zwei Multiplikatorinnen, durch zwei Betzavta-Übungen. Betzavta bedeutet übersetzt: Miteinander leben. Und so helfen die Übungen Konflikte als Lernfeld und Lernerlebnis zu nutzen. Nach jeder Übung beschrieben die Teilnehmer ihre Erfahrungen und besprachen Reaktionen der anderen, sowie den Spieleverlauf. Besonders spannend wurde es an diesem Tag immer dann, wenn es um den Transfer in den Alltag ging. Woher kennt man diese Gefühle? Wo hat man dieses oder jenes schon einmal erlebt? Zusammen formulierten die Teilnehmer Ideen für ein gutes Miteinander, beispielsweise nicht über die Menschen zu sprechen, sondern mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen und zu versuchen, sich in die Situation des Gegenübers hineinzuversetzen. In der Abschlussreflexion war das Feedback durchweg positiv. Ein spannender Tag, an dem gemeinsam gelacht und geweint wurde, …an dem man lernen und etwas mitnehmen konnte. Kurz: Ein Tag, an dem Brücken entstanden sind.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.